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Ein mögliches Zukunftszenario a.c. (after corona) – Ein Wunschbild der Zukunft nach Lumina Health

By March 25, 2020 April 21st, 2020 No Comments
Coronavirus Blog Agentur

Die Zukunft schreibt sich gerade neu. Wir von Lumina Health glau­ben an unsere Gesell­schaft und ihr Poten­zial, aus der Coro­na­krise resi­li­en­ter und gestärkt her­vor­zu­ge­hen. Wir haben das Ver­trauen, dass wir – als Land und als Gesell­schaft – mit Zuver­sicht und Beson­nen­heit in naher Zukunft an einem ande­ren, viel­leicht sogar bes­se­ren Ort, ste­hen wer­den als noch zur Jah­res­wende 2020.

Auch in Zei­ten grös­se­rer Unge­wiss­heit blei­ben wir Opti­mi­sten. Wir ver­su­chen mit der Unge­wiss­heit zu leben, ohne nach Sicher­hei­ten zu suchen, die es eh nicht gibt. Aber auch in unsi­che­ren Zei­ten gibt es Gestal­tungs­spiel­räume und je mehr wir diese bewusst nut­zen, desto schwä­cher füh­len sich Angst und Risiko an.

Schon jetzt beob­ach­ten wir, dass uns die Krise fle­xi­bler und offe­ner gegen­über Neuem macht. Auf ein­mal sind tele­me­di­zi­ni­sche Lei­stun­gen in Pra­xen mög­lich und neue Tech­no­lo­gien wer­den aus­pro­biert, wo sich vor­her wenig Bereit­schaft zeigte, sich die Chan­cen der Digi­ta­li­sie­rung zu Nutze zu machen. Gleich­zei­tig scheint es, dass der starke Fokus auf Pro­fit und das Ziel des quan­ti­ta­ti­ven Wachs­tums etwas rela­ti­viert wer­den, nicht nur weil wir müs­sen, son­dern auch weil wir wol­len; weil wir den Unter­schied zwi­schen Wohl­fahrt und Wohl­stand grad zu spü­ren bekom­men. Manch einem rei­chen wie­der sinn- und wir­kungs­volle Auf­ga­ben und kon­stante Umsatz­zah­len ohne über­am­bi­tiöse Gewinn­ziele.

Neue Geschäfts­ideen mit den Patient*innen, Kund*innen und Mitarbeiter*innen im Zen­trum ent­ste­hen: Webi­nare statt zeit- und res­sour­cen­in­ten­sive Semi­nare, Pati­en­ten­platt­for­men für den digi­ta­len Aus­tausch Gleich­ge­sinn­ter, Pra­xis- und Pati­en­ten­filme zur bes­se­ren Infor­ma­tion räum­lich und zeit­lich unab­hän­gig abruf­bar, die Nut­zung von Health-Apps als Selbst­ver­ständ­lich­keit.

Geschäfts­mo­delle mit ver­trau­ens­wür­di­gen viel­leicht eher loka­len Koope­ra­ti­ons­part­nern gewin­nen an Attrak­ti­vi­tät und die rela­tio­na­len, emo­tio­na­len Aspekte von Geschäfts­ver­bin­dun­gen rücken in den Vor­der­grund und ste­hen gleich­wer­ti­ger neben den rein trans­ak­tio­na­len, ratio­na­len Part­ner­schaf­ten und Netz­wer­ken. Ver­trauen wird ein wich­ti­ger Bau­stein im Fun­da­ment jedes Pro­jek­tes: Ver­trauen gibt Halt, redu­ziert Risi­ken und ori­en­tiert.

Die Gesund­heit wird, so hof­fen wir, ganz­heit­li­cher wahr­ge­nom­men: Zum einen als fei­nes Gleich­ge­wicht zwi­schen den Stres­so­ren und den Res­sour­cen von Kör­per, Geist und Seele. Zum andern als etwas, dass nicht nur die klas­si­schen sta­tio­nä­ren und ambu­lan­ten Gesund­heits­an­bie­ter sicher­stel­len müs­sen. Denn für die Gesund­heit ist die „Medi­zin“ im enge­ren Sinne nur zu 10%-20% ver­ant­wort­lich. Der Umgang mit unse­rem gene­ti­schen Erbe, die Gestal­tung unse­res Umfelds, die Stär­kung von Bil­dung, Kul­tur, Wirt­schaft und Ernäh­rung, all dies bestimmt unsere Gesund­heit und wird neu inte­gra­tiv und ganz­heit­lich betrach­tet. Die indi­vi­du­elle und nach­hal­tige Gesund­heit wird nicht mehr ent­kop­pelt von Umwelt, Wirt­schaft und Gesell­schaft gese­hen, son­dern als inte­gra­ti­ver Bestand­teil derer. Getra­gen von einem syste­ma­ti­schen Wil­len zur Prä­ven­tion, einer aus­ge­präg­te­ren Wir-Kul­tur und einer gros­sen Wert­schät­zung für alle Pfle­ge­be­rufe.

Und das Tempo, wel­ches immer schnel­ler wurde, ja sich gera­dezu selbst­stän­dig beschleu­nigte und so man­chen an den Rand eines Bur­nouts trieb, ver­lang­samt sich. Mit einem kla­ren Kopf kön­nen wir uns bewuss­ter fra­gen: Was ist wich­tig? Was ist drin­gend? Wofür stehe ich ein? Die Beant­wor­tung die­ser Fra­gen wird uns neue Leit­li­nien auf­zei­gen und Ori­en­tie­rung für eine acht­sa­mere Zukunft geben.

Wir freuen uns mit Ihnen gemein­sam die Zukunft neu zu gestal­ten.

Ihr Lumina Health Team

Inspi­ra­ti­ons­quel­len: www.zukunftsinstitut.de, NZZ, samw bul­le­tin 1.2019, Der Spie­gel

 

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