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Die Nebelzone zwischen Information und Werbung

By October 21, 2019 November 13th, 2019 No Comments
Kommunikation Werbung Arztpraxis
Seit Jah­ren schrump­fen die Wer­be­ein­nah­men der klas­si­schen Medien. Zei­tun­gen und Online-Por­tale bie­ten unter dem Begriff “Native Adver­ti­sing“ oder „Publi­re­por­ta­gen“ neue For­men der Wer­bung an, die für die Lese­rin und den Leser auf den ersten Blick aus­se­hen wie jour­na­li­sti­sche Berichte. 
 
Diese infor­ma­tive Wer­be­form ist auch für den Gesund­heits­markt, sprich Pra­xen, Spi­tä­ler und Gesund­heits­zen­tren inter­es­sant. So sind Publi­re­por­ta­gen denn auch FMH stan­des­ord­nungs­ge­mäss – aller­dings nur solange trans­pa­rent gemacht wird, dass es sich hier um „paid con­tent“, also finan­zierte Inhalte, han­delt. Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten, Kun­din­nen und Kun­den müs­sen auf Anhieb erken­nen, dass eine Publi­re­por­tage eben ein finan­zier­ter Auf­trags­ar­ti­kel bzw. bezahlte Wer­bung dar­stellt. Sonst besteht die Gefahr, dass Pati­en­ten oder Kun­den über “redak­tio­nelle Objek­ti­vi­tät“ der Inhalte getäuscht wer­den. Dies ist im Gesund­heits­we­sen und bei Gesund­heits­fra­gen beson­ders hei­kel.
 
Siehe dazu SRF 10VOR10 FOKUS: Die Medien und Wer­bung